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Architektur & Baugeschichte

Karolingische Klosteranlage und Kirche

Gründungsbau

Über die frühmittelalterliche Klosteranlage Corveys ist wenig bekannt. Mit Ausnahme des noch bestehenden Westwerks existieren heute keine Bauten mehr aus den ersten Jahrzehnten und Jahrhunderten nach der Gründung der Abtei und auch in den schriftlichen Überlieferungen gibt es keine konkreten Hinweise zur Anlage des Corveyer Klosterbezirks im frühen Mittelalter. Offenbar aber stimmten die Grenzen der Klosteranlage mit denen des barocken Schlosses ohne den nördlichen Park überein. Gemäß Untersuchungsergebnissen von Hans-Georg Stephan haben die Klostergründer im Gegensatz zum ersten Gründungsort hier einen verkehrsgünstigen Platz in der Weseraue ausgewählt und die Abtei möglicherweise nach dem Vorbild des Mutterklosters Corbie und nach einem gut durchdachten Plan errichtet.[1] Die Darstellung der Inbesitznahme des Geländes in der Gründungsgeschichte der Translatio sancti Viti lässt vermuten, dass zu diesem Zeitpunkt schon ein Gesamtbauplan vorgelegen hat, denn der Schreiber berichtet hier, wie die Mönche am 6. August 822 den Platz in Besitz nehmen und sogleich beginnen, mit Messschnur und Pflöcken das Areal abzumessen und abzustecken, zuerst die Kirche, dann die Wohngebäude der Brüder. Nach Weihe und Grundsteinlegung am 26. August begann man noch am gleichen Tag mit dem Bau der ersten Gebäude.[2] Wie der heute noch bestehende barocke Klosterbau befanden sich die Konventsgebäude vermutlich nördlich der Abteikirche, denn hier wurden Mauerreste ergraben, die nur zu dem ursprünglichen Kreuzgang gehört haben können. Es ist nur zu vermuten, dass sich um diesen Kreuzgang die Klausur mit Mönchszellen, Studien- und Schreibschulen, Abtei, Propstei, Noviziat, Schlafsaal, Küche etc. anordnete. Die Wirtschaftsgebäude könnten sich im südlichen Teil des Areals befunden haben.[3]

Die Baugestalt der Klosterkirche des 9. Jahrhunderts ist weit besser rekonstruiert. Grabungen in der Nachkriegszeit und in den Jahren 1974/75 haben ergeben, dass es sich bei der 1665 zugunsten eines barocken Neubaus abgebrochenen Kirche in weiten Teilen um den Gründungsbau gehandelt hat. Es fanden sich nur die Reste einer einzigen Kirche und keine Spuren eines Vorgängerbaus. Nur an der Ostseite stieß man auf Fundamente, die aus einer anderen Bauphase stammen, das Langhaus aber hat bis 1665 ohne große bauliche Veränderungen bestanden. Neben den Grabungsbefunden können Bauspuren am Mauerwerk des Westwerks, eine Skizze von Letzner vom Ende des 16. Jahrhunderts und ein Plan aus dem Jahr 1663, der kurz vor dem Abbruch der Kirche angefertigt wurde, als Unterlagen für die Rekonstruktion dienen.[4]

Wie die Translatio sancti viti bezeugen auch die Corveyer Annalen den Baubeginn der Abteikirche für das Jahr 822. 844 konnte sie an der Stelle der heutigen Kirche geweiht werden.[5] Sie existierte als schlichte dreischiffige Basilika mit schmalen Seitenschiffen und einem fast quadratischen Chor. Das Langhaus maß in der Länge 29,25 m und hatte ein 9,85 m breites und ca. 12,45 m hohes Mittelschiff. Die Seitenschiffe waren 2,45 m breit.[6] Die Art und Anzahl der Arkaden, die das Mittelschiff zu den Seitenschiffen begrenzen, ist nicht bekannt. Mittelschiffsvorlagen im Westen und Ausbruchgruben im Fundament auf östlicher Seite belegen aber das Vorhandensein solcher Mittelschiffsarkaden.[7]

Der Ostteil des Langhauses war vermutlich schon von Anbeginn als Mönchschor abgeteilt. Es handelte sich bei dem Chor um einen schlichten, rechteckigen Raum, der die Breite des Mittelschiffs hatte. Eine Krypta muss spätestens 836 bei Ankunft der Gebeine des hl. Vitus fertiggestellt gewesen sein.[8] Als Stollenkrypta verlief sie, nur wenig niedriger als das Niveau des Langhauses, an den beiden Längsseiten und der Ostseite des Chores rechtwinklig entlang. Das Reliquiengrab lag wahrscheinlich in der Mitte des östlichen Krypten-Querstollens, als Stollen in dessen Westwand einbeschrieben.[9] In der Mitte der Ostwand der Krypta befand sich ein Durchgang zu einer kleinen, nur 6 m langen und etwa 2,30 m breiten Außenkrypta. Diese schloss nach Osten mit einer halbrunden Apsis und besaß eine Balkendecke, die, wie gefundene Putzstücke belegen, mit Flechtwerk und bemaltem Putz verkleidet war. Eine gefundene weitere Sorte von Putz zeugt außerdem von der Existenz eines Obergeschosses über dieser Außenkrypta, das möglicherweise vom Altarraum aus zu erreichen war.[10] Von einer farbigen Gestaltung der Decken und Wände nicht nur der Außenkrypta, sondern der gesamten Kirche hat man Zeugnisse. Die Grabungsfunde weisen auf einen aufwendig ausgestalteten, mit Deckenmalereien und Inkrustationen aus gläsernen Fliesen dekorierten Gründungsbau hin.[11]

Im Westen des karolingischen Gründungsbaus fand sich ein Atrium, das dem Langhaus vorgelagert war. Der langgestreckte Hof und die seitlichen Arkadengänge hatten eine Länge von 34,5 m und schlossen im Westen mit einem Torgebäude ab. Im Innenhof standen zwei Brunnen und ein Fundament, das 3 m vor dem Kirchenportal entdeckt wurde, bildet möglicherweise den Überrest einer weiteren Toranlage.[12]

Für die gesamte Basilika ist durch die ergrabenen Mauerstärken eine flache Balkendecke belegt.[13]

Umbaumaßnahmen um 870

Bei Grabungen wurden im Ostteil andersfarbige Fundamente entdeckt, die auf eine zweite Bauphase für den Chor hindeuten.[14] Das rasche Wachstum der Klostergemeinschaft und das damit verbundene größere Raumbedürfnis auch in der Abteikirche erforderte wohl schon bald einen Umbau ihrer Ostteile.[15] Möglicherweise ist auch ein Chorbrand, der sich laut den Klosterannalen im Jahr 870 ereignet haben soll, ein Grund für die Bautätigkeit.[16] Offenbar schon vor 873, also noch bevor das Westwerk errichtet wurde, wurden die Ostteile der Kirche umgebaut und vergrößert.[17] Es scheint nahe liegend, dass aufgrund des stark angewachsenen Konvents zunächst der erweiterte Chorraum und erst danach das Westwerk errichtet wurde.[18]

Der Bau II stellte sich wohl folgendermaßen dar: Der rechteckige Chor des Gründungsbaus wurde teilweise beibehalten, im Osten aber wurde er um ein rechteckiges, eingezogenes Chorjoch und eine halbrunde, nicht eingezogene Apsis erweitert.[19] Der Altarraum wurde dadurch erheblich erweitert. An die Seitenwände des alten Chores von 822/844 wurden querhausartige Anbauten angefügt, die vermutlich nicht die Höhe des Mittelschiffs erreichten und nach Osten hin mit kleinen Apsiden abschlossen. Da sich der alte Chor zu diesen Seitenflügeln nur durch Bögen öffnete, die alten Chormauern nur teilweise durchbrochen wurden, entstand kein durchgehendes Querhaus.

Weiter erfolgte die Anlage einer neuen Außenkrypta. Sie wurde als Stollenkrypta außen um die Apsis des neuen Chors herumgeführt. Nach Osten endete sie in drei Längsstollen. Die beiden Äußeren lagen in der Verlängerung der schmalen Seitenschiffe, der mittlere Gang am Scheitel des Kryptenumgangs endete in einer Kapelle mit kreuzförmigem Grundriss. [20] Vermutlich verfügte jeder dieser Stollen über einen Altar und war mit Tonnengewölbe überdacht.[21]

Errichtung des Westwerk 873

Dem Bau der neuen Ostteile folgte in den Jahren ab 873 die Errichtung des Westwerks, dessen karolingischer Bau bis ins 12. Jahrhundert bis auf geringe Veränderungen weitgehend unverändert bestanden hat, dann unter Abt Wibald von Stablo und im 16. Jahrhundert unter Theodor von Beringhausen in Teilen umgebaut wurde, und heute als einziges mittelalterliches Bauwerk in Corvey erhalten ist.[22] Das Corveyer Westwerk ist eines der bedeutendsten und frühesten erhaltenen Monumente der mittelalterlichen Baukunst in Deutschland und ist Zeugnis der karolingischen Architektur des Klosters Corvey. Es wurde als gesonderter Teil der bereits bestehenden Kirche angefügt. Die Daten von Grundsteinlegung – 873 – und Weihe – 885 – sind in den Annalen des Klosters überliefert.[23]

Das Westwerk war ursprünglich als Dreiturmanlage errichtet. Der mittlere, etwas zurückspringende, quadratische Turm überragte das Mittelschiff der Kirche wahrscheinlich und wurde flankiert von zwei Treppentürmen, die niedriger waren als die heute existierenden. Noch heute ist der karolingische Teil der Westfassade erhalten: Die offene Vorhalle, das vorspringende Mittelstück, die beiden mit Rundbogenfenstern versehenen Geschosse und das untere Mauerwerk der Flankentürme gehören zur karolingischen Bausubstanz.[24]

Durch die Vorhalle an der Westfassade, die durch drei offene Bögen betreten werden konnte,[25] gelangte man in die dreischiffige, kryptenartig gewölbte Erdgeschosshalle, die von flachgedeckten Nebenräumen umgeben war. Das Gewölbe des Erdgeschossraumes wurde getragen von kräftigen Säulen mit konrinthisierenden Kapitellen. Hier sind die wesentlichen Bauteile noch heute erhalten.[26] Über dem Erdgeschoss lag und liegt noch immer das eigentliche, heute als Johanneschor bezeichnete Hauptgeschoss, das über die Treppentürme zu erreichen ist und dessen Mittelraum dem des Erdgeschosses entspricht. Dieser Mittelraum, das Quadrum, führte durch zwei Geschosse, und war in seinen auf drei Seiten liegenden Nebenräumen ursprünglich gewölbt (heute ist eine Balkendecke aus der Zeit um 1600 eingezogen). Über diesen Seitenräumen liegen die Emporen, die sich auf drei Seiten zum Quadrum in Arkadenbögen öffnen. Dabei stellt sich die Westempore als repräsentative Loge dar. Sie öffnet sich zum zentralen Quadrum in drei Arkadenbögen und ist etwas höher gelegen als die Emporen der Nord- und Südseite. Von der vermutlich als Herrschaftssitz konzipierten und daher auch Kaiserloge genannten Empore war zudem durch die doppelte Bogenöffnung zwischen Quadrum und Ostraum und der Öffnung zwischen diesem und der Abteikirche der Blick bis in den Chorraum möglich, der heute von der Rückseite der Orgel abgefangen wird.[27] Über dem Obergeschoss fand sich im ursprünglichen karolingischen Bauzustand ein weiteres Geschoss, das von außen als mächtiger Mittelturm sichtbar wurde.[28]

Nach Osten hin war das Westwerk durch den sogenannten Ostraum von der Kirche getrennt, der sich ohne Zwischendecken über drei Geschosse hinauf zog[29] und sich in Mittelschiff und zwei in der Verlängerung der Seitenschiffe liegende Seitenkompartimente gliederte. Dieser Übergang zum Kirchenlanghaus ist heute stark verändert.

In allen Geschossen des Westwerks konnten Raumausmalungen freigelegt werden. Es kamen Ornamentbänder, Akanthusranken, geometrische Muster und figürliche Darstellungen zutage. Im Johanneschor fand sich beispielsweise eine Darstellung des Odysseus im Kampf mit der Skylla.[30]

An der Westfassade ist am erkerartig vorspringenden Mauerteil eine steinerne Inschrifttafel angebracht mit der Aufschrift: „CIVITATEM ISTAM TU CIRCUMDA DOMINE ET ANGELI TUI CUSTODIANT MUROS EIUS“. („Beschirme diese Stadt, Herr, und lass Deine Engel Wächter ihrer Mauern sein“) „Mit civitas ist hier das Kloster als Gottesstadt gemeint.“[31] Die in den Stein eingemeißelten Buchstaben waren ursprünglich mit einer Vergoldung ausgelegt.

Dem Bau des Westwerks musste das an das Langhaus der Basilika anschließende Atrium weichen. Das Atrium wurde abgebrochen und ein neues wurde dem Westwerk vorgelagert. Hierbei handelte es sich um einen mit zweigeschossigen Gängen umschlossenen Hof, über dessen westlichen Abschluss man keine Kenntnis hat.[32]

Die Bedeutung und Funktion des Westwerks ist in der Forschung viel diskutiert worden. Vor allem zwei Thesen haben sich hier herausentwickelt. Zum einen existiert die Vermutung, es habe sich bei dem Westwerk um eine Hofkirche gehandelt, die von den Kaisern und Königen bei ihren Aufenthalten in Corvey zum Gottesdienst genutzt wurde. Die bereits erwähnte besonders repräsentative und exponierte Empore im Obergeschoss unterstützt diese These. Die zweite These geht von einer besonderen, regelmäßigen und von äußeren Ereignissen unabhängigen Funktion des Westwerks im Rahmen der Liturgie aus.[33]

 

To top

Baumaßnahmen unter Abt Wibald von Stablo

Weitere Baumaßnahmen sind für Corvey erst wieder für das 12. Jahrhundert nachgewiesen. So sind für das Jahr 1112 Ausmalungsarbeiten belegt. Unter Wibald von Stablo, der von 1146 bis 1158 Corvey als Abt vorstand, kam es schließlich zu umfangreicheren Bau- und Ausbesserungsarbeiten an Kloster und Kirche. Von diesen Arbeiten dürfte in erster Linie das Westwerk betroffen gewesen sein, möglicherweise wurde auch das Langhaus neu ausgemalt, wesentliche Veränderungen dürfte die Klosterkirche aber nicht erfahren haben.[34] Ferner wurde eine neue Abtswohnung westlich der Kirche, an das Atrium anschließend, errichtet.[35] Auch das vor dem Westwerk gelegene Atrium erfuhr Änderungen. Wibald von Stablo gestaltete die offene, von überdachten Arkadengängen umgebene Vorhalle wohl zu einer voll überdachten Vorkirche um oder stiftete oder renovierte eine im Atrium gelegene Kapelle, die dem hl. Remaklus geweiht wurde.[36]

Die von Wibald von Stablo veranlassten Arbeiten haben aber wahrscheinlich in der Hauptsache das Westwerk betroffen. Stilistische und historische Gründe sprechen für dessen Umbau in dieser Zeit. [37] Sowohl im Inneren als auch am Außenbau kam es zu Veränderungen. Am gravierendsten dürfte der Abbruch des wohl imposanten Mittelturms gewesen sein, an dessen Stelle ein Satteldach mit Balkendecke trat. Weiter fügte sich nun ein Querriegel als zweigeschossiges Glockenhaus zwischen die Flankentürme ein. Diese Treppentürme wurden nun erhöht und um die zum Teil verquaderten oberen Teile erweitert. Auch der abschließende Giebel des erkerartigen Mauervorsprungs der Westfassade geht auf den romanischen Umbau durch Wibald von Stablo zurück.[38] Durch den neuen Giebel und Schlitzfenster erhielt das 4. Geschoss und dadurch die Westfassade ein verändertes Aussehen. Aus der Dreiturmgruppe wurde auf diese Weise eine zeitgemäße Zweiturmfront gemacht. Auch im Inneren des Westwerks kam es zu baulichen Veränderungen.[39] Hier wurden die seitlichen Emporen und die darunter liegenden Seitenschiffgewölbe des Obergeschosses entfernt und die verbliebenen Seitenschiffteile mit Pultdächern versehen. Die Emporenöffnungen oberhalb der neuen Bedachung wurden durch Fenster ersetzt, die Fenster der Obergeschossseitenschiffe wiederum mussten aufgrund der jetzt niedrigeren Pultdächer tiefer ansetzen. Von der aus karolingischer Zeit stammenden nördlichen und südlichen Außenmauer blieben im Obergeschoss daher nur schmale Stücke zwischen den neu eingebrochenen Fenstern bestehen. Im südlichen Seitenschiff wurde die Decke zwischen Erd- und Obergeschoss entfernt und auf eine neue Einteilung der Geschosse – wahrscheinlich bis in die Zeit der Spätgotik – verzichtet. Im Ostraum wurden die Schwibbögen zwischen dem Mittelschiff und den Seitenkompartimenten abgebrochen und die Wände neu verputzt.

Das Gewölbe über dem Südschiff des Erdgeschosses, das bis 1960 bestand, ist erst nach Wibald von Stablo eingebracht worden. Eine genauere Datierung des Einbaus ist nicht möglich, vermutlich erfolgte er erst im Spätmittelalter, sicher aber vor dem nächsten größeren Umbau des Westwerks in den Jahren 1589 bis 1608 unter Abt Theodor von Beringhausen.

 

Baumaßnahmen unter Abt Theodor von Beringhausen

Unter Abt Theodor von Beringhausen[40] kam es im 16. Jahrhundert zur nächsten großen Bauperiode in Corvey, von der hauptsächlich das Westwerk betroffen war. Mit allen baulichen Maßnahmen erstreckten sich die Bauarbeiten über zwei Jahrzehnte.[41] Aus einem Bericht geht hervor, dass von Beringhausen das vom Ruin bedrohte Westwerk wieder instand setzte und dabei erweiterte. Auch Inschriften und eine Wappentafel des Abtes mit der Jahreszahl 1589 weisen auf Theodor von Beringhausen als Bauherrn hin.

Die Baumaßnahmen unter Abt Theodor von Beringhausen betrafen vornehmlich den Innenraum des Westwerks. [42] So wurden die romanischen Fenster in der Nord- und Südwand des Quadrums im Obergeschoss durch höher gelegene ersetzt und das karolingische Mauerwerk der Seitenwände fast bis zu den Kämpfern der ehemaligen Emporenarkaden abgetragen. Zudem erhielten der Mittelraum und die Seitenschiffe im Obergeschoss neue stuckierte Balkendecken. Die östliche Arkadenwand im Obergeschossquadrum wurde abgebrochen und der Raum nun bis an den östlichen Abschlussbogen geführt, indem der bis dahin nach oben geöffnete Ostraum überwölbt wurde. Die Arkaden der westlichen Empore wurden zugemauert. Der Erdgeschossraum wurde erweitert, indem die offene und flachgedeckte Vorhalle zwischen den beiden Türmen in den Innenraum einbezogen wurde und ein Gewölbe erhielt. Auch das nördliche Seitenschiff wurde mit einem neuen Gewölbe ausgestattet.

Die langen, spitzen Helme der Türme im Stil der Gotik stammen ebenfalls aus der letzten großen Umbauphase des Westwerks im 16. Jahrhundert.[43]

 

Barockkirche und Barockkloster

Klosterkirche

Der dreißigjährige Krieg hinterließ am Baubestand des Klosters enorme Schäden. Auch die karolingische Kirche, die vermutlich schon vorher erhebliche, auf das Alter zurückzuführende Schäden aufwies, wurde nun endgültig baufällig. Der als Administrator eingesetzte Christoph Bernhard von Galen ermöglichte aber bald einen Neubau der Klosterkirche, indem er die Kosten für den Bau übernahm. 1665 wurde unter Erhaltung des Westwerks schließlich die Kirche abgebrochen und ab 1667 an der Stelle der mittelalterlichen Kirche der noch heute bestehende Bau errichtet. 1671 war der Rohbau fertiggestellt, die Ausstattungsarbeiten aber dauerten noch ein Jahrzehnt an.[44] 1674 konnte der barocke Neubau geweiht werden.[45]

Bei dem barocken Neubau der Klosterkirche von Corvey handelt es sich um einen schlichten einschiffigen Bau, der in den Abmessungen dem karolingischen Kirchenbau stark ähnelt. Das Langhaus besteht aus drei Jochen, deren Kreuzgewölbe auf inneren Wandpfeilern ruhen. An das Langhaus schließt ein ebenfalls über drei Joche verfügender und damit fast ebenso langer Chorraum an, der allerdings etwas schmaler ist. Den östlichen Abschluss dieses Chores bilden fünf Seiten eines Zwölfecks. Während die Strebepfeiler des Langhauses nach innen gezogen sind, verfügt der Chor über äußere Strebenpfeiler. Als langer Klerikalchor wird er nach Westen durch Seitenaltäre abgeschirmt und beherbergt den Hochaltar mit den Statuen der zwei Hauptpatrone. Auch Epitaphien von Fürstäbten des 17. und 18. Jahrhunderts sind hier zu finden. Bei den Fenstern der Corveyer Klosterkirche handelt es sich um hohe, zwei- und dreiteilige Spitzbogenfenster mit Fischblasen-Maßwerk.[46]

Mit dem Neubau der Kirche entstand ein zurückhaltender Saalbau in Formen der nachklingenden Gotik, der belebt wurde durch den Reichtum seiner Ausstattung.[47] Im Gegensatz zur schlichten Architektur stand eine einheitliche barocke Ausstattung von rot marmorierter und goldener Farbigkeit und mit farbigen Akzenten an Kämpfern und Rippen.[48]

Das vom Abbruch ausgenommene Westwerk erfuhr in dieser Zeit keinen weiteren Umbau. Nur an der Nahtstelle zur neuen Kirche wurden Veränderungen vorgenommen. So wurden die seitlichen Durchgänge vom Ostraum des Westwerks zur Kirche durch Stützpfeiler verengt und der karolingische Bogen zwischen dem Mittelschiff der Kirche und dem Ostraum durch einen höher ansetzenden Segmentbogen ersetzt.[49] Während den Bauarbeiten diente das Westwerk vermutlich dem Konvent als Kirche, nach dessen Fertigstellung wurde es für den Kult aber kaum noch gebraucht und blieb im letzten Jahrhundert des Bestehens des Klosters weitgehend unberührt.[50] Auch der barocke Kirchenbau von Abt Christoph Bernhard von Galen ist in der Folgezeit fast unverändert geblieben. Unter den Äbten Maximilian von Horrich und Theodor von Brabeck kam es lediglich zum Anbau von zwei Kapellen an die Klosterkirche. Im Osten wurde 1727 die Benediktuskapelle angefügt, ein kleiner zweigeschossiger Anbau mit dreiseitigem Schluss, und 1790 wurde die Marienkapelle im Süden der Basilika errichtet.[51]

Klosteranlage

Ab 1699 bis 1721 wurde unter Abt Florenz von der Velde auch die Klosteranlage nach barocken Vorstellungen umgestaltet.[52] Noch heute ist die Ansicht Corveys von der vor allen Dingen repräsentativen Bedürfnissen entsprechenden Barockanlage bestimmt. Im Tagebuch des Abtes ist für den 8. April 1699 der Baubeginn festgehalten, dem wohl eine gründliche Planung vorausging. Der Neubau nach dem Grundrisstyp mit zwei Innenhöfen und der Kirche als Schmalseite vollzog sich dann phasenweise: Im Mai 1699 erfolgte die Grundsteinlegung zum Mittelteil des Westflügels, im Juni 1700 wurde die Abtswohnung gebaut, die den Nordflügel bildet, 1705 die Küche die den Westflügel und die Kirche miteinander verbindet, schließlich der Ostflügel. Unter Abt Maximilian von Horrich, dem Nachfolger von Florenz von der Velde, folgten ein Querflügel, der den Innenhof des Klosters in zwei Höfe teilt, und weitere Baumaßnahmen wie die Innenausstattung. In der architektonischen Gestaltung lassen sich Beziehungen zur Benediktinerabtei Kempten nachweisen, der hier verwirklichte Grundriss findet sich allerdings verschiedentlich im Klosterbau jener Zeit.

Nach außen war der gesamte Klosterkomplex durch ein rechteckiges, mit Mauern umschlossenes Grabensystem gesichert. Das Portal war auf den Konventsbau ausgerichtet, nachdem es Abt Maximilian von Horrich von der Lage in einer Achse mit dem Westwerk hierher verlegt hatte.[53] Eine 1716 angelegte repräsentative Allee führte von Höxter aus auf den barocken Torbau zu. Die auf beiden Seiten des Portals gelegenen Gebäude enthielten Bedienstetenwohnungen, Wagenremisen, Ställe und Werkstätten. An die dahinter liegende Freifläche schloss sich im Süden ein Hof an, der auf drei Seiten vom großzügigen zweigeschossigen Wirtschaftskomplex umgeben war.[54] Diese Ökonomiegebäude übertrafen bei weitem die Ausmaße der Wirtschaftstrakte der übrigen Klöster in Westfalen. [55]

Nördlich der Kirche befindet sich der schlossartige Konventsbau, dessen dreigeschossige Westfassade durch die barocken Portale nur sparsam gegliedert ist. Im Süden schließt sich an sie das mittelalterliche Westwerk an. Die nach Norden gerichtete Gartenfront wird von zwei Türmen flankiert und ein Mittelrisalit mit Giebeln verleiht ihr ein repräsentatives Erscheinungsbild. Ein Mitteltrakt unterteilt den rechteckigen Bau im Inneren in zwei Höfe: den Friedgarten, umschlossen von dem an die Kirche anschließenden Kreuzgang, und den nördlichen Hof mit zwei Tordurchfahrten.[56]

Aufgrund der Nutzung des Gebäudes seit der Säkularisation als Schloss und heute als Museum sind die Funktionen der klösterlichen Nutzung nicht mehr vollständig abzulesen. Den Kern des Abteigebäudes bildete und bildet noch immer der Kreuzgang, der auf drei Seiten um den südlichen Hof gelegen ist. Ein vierter, an die Kirche anschließender Flügel des Kreuzgangs war vermutlich bei den Vorgängerbauten vorhanden, wurde aber beim barocken Neubau nicht mehr errichtet. Den südlichen Abschluss bildet nun die Kirche selbst. Den Zugang zur Klosterkirche ermöglicht nur ein kurzes zweijochiges Stück zwischen dem östlichen Flügel des Kreuzgangs und dem Chorraum der Kirche. [57] Im Inneren ist der Kreuzgang mit schlichtem Kreuzrippengewölbe ausgestattet: 15 Joche auf der nördlichen Seite, je zehn Joche auf den Seiten im Osten und Westen.[58] An der nordwestlichen Ecke des Kreuzgangs lag die Klosterküche mit der erhaltenen Herdanlage. Im Obergeschoss über dem Kreuzgang wiederholt sich der dreiseitige Umgang, aber ohne Gewölbe.[59] Im Ostflügel des Gebäudes liegt der sogenannte Äbtegang, der seinen Namen den hier hängenden Porträts aller Äbte seit 822 verdankt und den südlichen Teil des Klostergebäudes mit dem Nordflügel verbindet, wo sich die Abtswohnung befand.[60] An diesem Gang lagen die Wohnräume der Mönche und ein großes Dormitorium für die jüngeren Konventsmitglieder. Im Erdgeschoss des östlichen Traktes befanden sich Archiv, Kapitelsaal und Totenkammer.[61] Vom Äbtegang geht nach Westen der das Obergeschoss des Querflügels einnehmende Geweihgang ab, benannt nach den hier befindlichen Jagdtrophäen. An ihm liegen zwei große, durch zwei Geschosse reichende Säle, von denen der eine als Refektorium, der andere als Bibliothek genutzt wurde. Der Geweihgang führt auf den Westflügel zu. Hier befindet sich neben einer Reihe von Gesellschaftszimmern der Kaisersaal. Der ebenfalls zweigeschossige Saal enthält noch die aus der barocken Erbauungszeit stammende Ausstattung mit Stuckaturen, Deckengemälden und einer umlaufenden Galerie von Freskogemälden der deutschen Kaiser und Könige.[62]

Der Nordflügel, zur Gartenseite hin gelegen und in seiner äußeren Gestaltung mit Mittelrisalit, Giebel und Balkon repräsentativ hervorgehoben, enthielt die Abtswohnung. Der Haupteingang zum Abtstrakt lag im Innenhof, der über zwei Tordurchfahrten zugänglich ist. Der Haupteingang führt in ein Vestibül, weiter liegen hier ein Gartensaal und in der Mittelachse des Nordflügels ein weiterer zweigeschossiger Festsaal, der sogenannte Sommersaal. Im Obergeschoss wurden die zum Innenhof gelegenen Räume als Porzellan- und Gewehrkammern genutzt. Auch das Schlafzimmer des Kammerdieners lag in einem dieser Räume. Zur Gartenfront gelegen waren die Gesellschaftsräume, das Bücherzimmer, die Abtskapelle und das Schlafzimmer des Abtes, weiter ein Arbeits- und Audienzzimmer. [63]

Der in Corvey realisierte barocke Klosterneubau unter Florenz von dem Velde und seinen Nachfolgern entspricht in seinen Ausmaßen, seiner Gestaltung und Ausstattung wohl kaum dem damaligen Raumbedarf der Klostergemeinschaft.[64] Vielmehr dürfte barockes Repräsentationsbedürfnis und der „Wunsch, dem protestantisch gesinnten Höxter und dessen Unabhängigkeitsdrang ein sichtbares Zeichen entgegenzusetzen und der besonderen Stellung als reichsunmittelbarem Kloster Ausdruck zu verleihen“[65], eine entscheidende Rolle gespielt haben.

 

Maßnahmen seit 1800

Nach der Säkularisierung der Corveyer Abtei im Jahr 1803 fand sich nach mehreren Besitzerwechseln schließlich ein Eigentümer, der die Instandhaltung des Gebäudes gewährleistete: Der Landgraf von Hessen-Rotenburg übernahm das ehemalige Kloster und den dazugehörigen Grundbesitz und vermachte es seinem Neffen Prinz Viktor von Hohenlohe-Schillingsfürst, späterer Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey. [66] Dessen Nachfolger sind bis heute im Besitz der Anlage, allein die Klosterkirche ist seit 1977 Eigentum des Bistums Paderborn. Seit 1820 diente sie weiter als Gotteshaus für die Schlossbewohner, während das Westwerk kaum noch genutzt wurde. Es blieb weitgehend unverändert bestehen. Erst im 20. Jahrhundert kam es, angeregt durch die Forschungen Wilhelm Effmanns, zu einer weiteren großen Sanierungs- und Umbaumaßnahme im Corveyer Westwerk. Die 1939 begonnen Arbeiten wurden durch den Krieg unterbrochen und konnten in den Jahren 1947 bis 1965 durch- und fortgeführt werden. Der karolingische Zustand des Westwerks wurde teilweise wiederhergestellt. So wurden die vermauerten Arkaden der Westempore geöffnet, die ursprüngliche Vorhalle durch Rückversetzen des Portals wieder in ihre ursprüngliche Gestalt gebracht, die im 12. Jahrhundert abgebrochene östliche Arkadenwand im Obergeschossquadrum wieder errichtet, Bemalungen an Säulen und Kämpfern freigelegt, im südlichen Seitenschiff des Erdgeschosses das gotische Gewölbe entfernt, die Fenster der karolingischen Form wieder angepasst und im Obergeschossquadrum ein neuer Altar aufgestellt.[67]

1974/75 bot sich die Möglichkeit zu einer Flächengrabung in der gesamten Kirche. Sie führte zu den bereits beschriebenen Erkenntnissen über den karolingischen Gründungsbau der Klosterkirche und die vor 873 als Erweiterung angefügten Ostteile.[68]

Im ehemaligen Klostergebäude, als Schloss nunmehr nicht zur klösterlichen Nutzung bestimmt, wurden die Räume neuen Funktionen zugeführt. So wurde in den Räumen des Nordflügels, die zuvor als Wohnräume der Fürstäbte dienten, seit 1833/34 die fürstliche Bibliothek eingerichtet. Die 15 Räume mit klassizistischer Innenausstattung beherbergen die fürstliche Bibliothek Corveys als Büchersammlung des 19. Jahrhunderts, die nichts mehr gemein hat mit der mittelalterlichen Klosterbibliothek oder der barocken Bibliothek, die im Zuge der Säkularisation zerstreut wurde.[69]

 

Elisabeth Sudhoff

 


[1] Vgl. Stephan, Hans-Georg: Studien zur Siedlungsentwicklung und -struktur von Stadt und Reichskloster Corvey (800-1670). Eine Gesamtdarstellung auf der Grundlage archäologischer und historischer Quellen (Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 26, 1-3), Bd. 1, Neumünster 2000, S. 143 ff.

[2] Vgl. Translatio sancti viti martyris = Übertragung des hl. Märtyrers Vitus (Veröffentlichung der Historischen Kommission für Westfalen XLI, Fontes Minores 1), bearb. und übers. von Irene Schmale-Ott, Münster 1979, S. 43.

[3] Vgl. Rave, Wilhelm: Corvey. Geschichtlicher Überblick, kulturelle Würdigung, die Barockanlage, Stadt und Vorstadt, die Mauern der Freiheit, Erneuerungsarbeiten, das Westwerk, der Kaisersaal, die alte Abteikirche, Münster 1985, S. 36.

[4] Vgl. Busen, Hermann: Kloster und Klosterkirche zu Corvey, in: Kunst und Kultur im Weserraum 800-1600. Ausstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Corvey 1966, 3. Aufl., Bd. 1: Beiträge zu Geschichte und Kunst, Münster 1966, S. 19-42, hier S. 21.

[5] Vgl. Claussen, Hilde: Geschichte der Klosterkirche nach den Schriftquellen, in: Claussen, Hilde / Skriver, Anna: Die Klosterkirche Corvey, Bd. 2: Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 43.2), Mainz 2007, S. 2-5, hier S. 2.

[6] Vgl. Lobbedey, Uwe: Corvey, ehemalige Klosterkirche, in: Stiegemann, Christoph / Wemhoff, Matthias (Hg.): 799. Kunst und Kultur der Karolingerzeit. Karl der große und Papst Leo III. in Paderborn, Katalog der Ausstellung 1999, Bd. 2, Mainz 1999, S. 558-560, hier S. 559.

[7] Vgl. Schulze, Heiko K. L.: Klöster und Stifte in Westfalen - eine Dokumentation: Geschichte, Baugeschichte und -beschreibung, in: Jászai, Géza (Hg.): Monastisches Westfalen. Klöster und Stifte 800-1800, 26. September 1982 - 21. November 1982, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, Katalog, 4., verb. Aufl., Münster 1982, S. 334-336, hier: S. 335.

[8] Lobbedey, Uwe: Romanik in Westfalen, Würzburg 1999, S. 285.

[9] Lobbedey 1999, Corvey, ehemalige Klosterkirche (wie Anm. 6), S. 559; Lobbedey, Uwe: Corvey – Kirche, ehemaliges Kloster und heutige Schlossanlage (DKV-Kunstführer 364/3), 4., völlig neu bearb. Aufl., Berlin 2003, S. 6.

[10] Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 6), S. 559.

[11] Vgl. ebd.; Lobbedey 1999, Romanik (wie Anm. 8), S. 285, 299 und Lobbedey 2003 (wie Anm. 9), S. 6 f.

[12] Vgl. Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 6), S. 560.

[13] Vgl. Sagebiel, Fritz: Die Kirche der Abtei Corvey und das Westwerk, in: Corvey. Ein Wegweiser durch seine Geschichte und die heutige Anlage, Höxter 1983, S. 10-20, hier S. 11.

[14] Vgl. Busen (wie Anm. 4), S. 21.

[15] Vgl. ebd., S. 10.

[16] Claussen, Hilde: Hinweise zur Baugeschichte des Westwerks, in: Claussen, Hilde / Skriver, Anna: Die Klosterkirche Corvey, Band 2: Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 43.2), Mainz 2007, S. 8-9, hier S. 2

[17] Vgl. Claussen, Geschichte der Klosterkirche (wie Anm. 5), S. 2.

[18] Vgl. Stephan (wie Anm. 1), S. 169.

[19] Zu diesem Absatz vgl. ebd. und Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 6), S. 560.

[20] Vgl. Schulze 1982 (wie Anm. 7), S. 335; Lobbedey 1999, Romanik (wie Anm. 8), S. 299 und Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 6), S. 560.

[21] Vgl. Sagebiel 1983 (wie Anm. 13), S. 11.

[22] Vgl. Claussen 2007 (wie Anm. 16), S. 8.

[23] Vgl. Lobbedey 2003 (wie Anm. 9), S. 6.

[24] Vgl. Sagebiel 1983 (wie Anm. 13), S. 14 und Lobbedey 2003 (wie Anm. 9), S. 9.

[25] Vgl. Lobbedey, Uwe: Baubeschreibung des Westwerks, in: Claussen, Hilde / Skriver, Anna: Die Klosterkirche Corvey, Band 2: Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 43.2), Mainz 2007, S. 6-7, hier S. 7.

[26] Vgl. Stephan 2000 (wie Anm. 1), S. 168.

[27] Vgl. Sagebiel 1983 (wie Anm.13), S. 14.

[28] Vgl. Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 9), S. 11.

[29] Vgl. Ebd., S. 10.

[30] Vgl. Schulze 1982 (wie Anm. 7), S. 335.

[31] Lobbedey, Corvey (wie Anm. 9), S. 9.

[32] Vgl. Ebd. und Stephan 2000 (wie Anm. 1), S. 171.

[33] Vgl. Stephan (wie Anm. 1), S. 168. Zur Bedeutung des Westwerks u. a. auch Lobbedey 1999, Romanik (wie Anm. 8), S. 310 f. und Busen 1982 (wie Anm. 4), S. 35 ff.

[34] Vgl. Claussen 2007 (wie Anm. 5), S. 2 f.

[35] Vgl. Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 6), S. 559.

[36] Vgl. Stephan 2000 (wie Anm. 1), S. 170.

[37] Vgl. zu diesem Absatz Claussen 2007 (wie Anm. 16), S. 8.

[38] Vgl. Lobbedey 1999, Romanik (wie Anm. 8), S. 304.

[39] Vgl. zu diesem und dem folgenden Absatz Claussen 2007, Hinweise zur Baugeschichte (wie Anm. 16), S. 8.

[40] Auch: Dietrich von Beringhausen.

[41] Vgl. zu diesem Absatz Claussen 2007 (wie Anm. 5), S. 3 f.

[42] Vgl. zu diesem Absatz Claussen 2007 (wie Anm. 16), S. 9.

[43] Vgl. Stephan 2000 (wie Anm. 1), S. 167.

[44] Vgl. Claussen 2007 (wie Anm. 5), S. 4.

[45] Vgl. Schulze 1982 (wie Anm. 7), S. 334.

[46] Vgl. Effmann, Wilhelm: Die Kirche der Abtei Corvey, Paderborn 1929, S. 14 ff., Sagebiel 1983 (wie Anm. 13), S. 18 ff. und Schulze (wie Anm. 7), S. 335.

[47] Vgl. Sagebiel 1983 (wie Anm. 13), S. 19.

[48] Vgl. Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm. 9), S. 18.

[49] Vgl. Claussen 2007, Hinweise zur Baugeschichte (wie Anm. 16), S. 9.

[50] Vgl. Claussen 2007, Geschichte der Klosterkirche (wie Anm. 5), S. 5.

[51] Vgl. Effmann 1929, S. 19 (wie Anm. 47), Jahreszahlen vgl. Schulze 1982 (wie Anm. 7), S. 334.

[52] Zu diesem Absatz vgl. Püttmann, Klaus: Westfälische Klosterarchitektur der Barockzeit, in: Jászai, Géza (Hg.): Monastisches Westfalen. Klöster und Stifte 800-1800, 26. September 1982 - 21. November 1982, Westf. Landesmuseum für Kunst u. Kulturgeschichte Münster, Katalog, Münster 4. Aufl. 1982, S. 485-498, hier S. 489 ff.

[53] Vgl. ebd.

[54] Vgl. Lobbedey 2003, Corvey (wie Anm. 9), S. 5.

[55] Vgl. Püttmann 1982 (wie Anm. 53), S. 492.

[56] Vgl. Lobbedey 2003, Corvey (wie Anm. 9), S. 5.

[57] Vgl. ebd., S. 18.

[58] Vgl. Schulze 1982 (wie Anm. 7), S. 336.

[59] Ebd., S. 20.

[60] Vgl. ebd., S. 18 ff.

[61] Vgl. Püttmann 1982 (wie Anm. 53), S. 491.

[62] Vgl. Lobbedey 1999, Corvey (wie Anm.9), S. 20 f.

[63] Vgl. ebd., S. 5, S. 20 f. und Püttmann (wie Anm. 56), S. 491.

[64] Vgl. Püttmann 1982 (wie Anm. 53), S. 491.

[65] Ebd., S. 490 f.

[66] Vgl. zu diesem Absatz Claussen 2007, Geschichte der Klosterkirche (wie Anm. 5), S. 5.

[67] Vgl. Skriver, Anna: Restaurierungsgeschichte der Ausmalung des Westwerks, in: Claussen, Hilde / Skriver, Anna: Die Klosterkirche Corvey, Band 2: Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 43.2), Mainz 2007, S. 10-18, hier S. 10.

[68] Vgl. Claussen 2007, Geschichte der Klosterkirche (wie Anm. 5), S. 5.

[69] Vgl. Lobbedey 2003, Corvey (wie Anm. 9), S. 21.